Lohnt sich ein neuer Geschirrspüler?
Ein neues Gerät lohnt sich finanziell, wenn die Ersparnis bei Strom und Wasser den Kaufpreis wieder hereinholt, bevor du das Gerät ohnehin ersetzen würdest. Wie schnell das geht, hängt vor allem von drei Dingen ab: wie viel dein Altgerät verbraucht, wie oft du spülst und was Strom und Wasser bei dir kosten.
Rechner: Altgerät gegen Neugerät
Noch keine Geräte mit aktuellem Preis erfasst. Der Rechner erscheint, sobald Händlerpreise vorliegen.
So findest du den Verbrauch deines Altgeräts
- Altes Energielabel (vor März 2021): Es nennt den Energieverbrauch in kWh pro Jahr und den Wasserverbrauch in Litern pro Jahr, beide gerechnet auf 280 Standardspülgänge (Umweltbundesamt). Das Label oder Datenblatt liegt oft bei den Geräteunterlagen; die Modellbezeichnung steht meist auf einem Schild am Rand der Tür.
- Selbst messen: Mit einem Strommessgerät an der Steckdose misst du den Verbrauch deines meistgenutzten Programms. Dann im Rechner „Werte pro Spülgang“ wählen.
- Keine Werte? Dann können wir nichts Seriöses ausrechnen. Wir setzen bewusst keine Schätzwerte für Altgeräte ein, weil die Spanne je nach Alter und Modell groß ist.
Wie wir rechnen
Betriebskosten pro Jahr = Spülgänge pro Jahr × (kWh pro Spülgang × Strompreis + Liter pro Spülgang ÷ 1000 × Wasserpreis). Die Amortisationszeit ist der Kaufpreis des Neugeräts geteilt durch die jährliche Ersparnis. Standardwerte: 0,37 €/kWh (BDEW-Strompreisanalyse 08/2026), 4,68 €/m³ (Destatis), 280 Spülgänge pro Jahr, 10 Jahre (Annahme). Die Werte des Neugeräts stammen vom EU-Energielabel und gelten für das Eco-Programm.
Der Rechner betrachtet nur die Kosten. Nicht enthalten sind Reparaturkosten für das Altgerät, Einbau, Entsorgung und die Umweltbilanz von Herstellung und Entsorgung.
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- Alle Geräte nach Gesamtkosten: Gesamtkosten-Rechner
- Was die Werte auf dem neuen Label bedeuten: Energielabel richtig lesen
- Formel und Quellen: Methodik